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Baltics kommen in Hamburg unter die Räder PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Tim Höhne   
30.05.2009

Dieses Mal wieder mit Pitcher und Neuzugang Greg Frade, dafür allerdings ohne Catcher und Trainer Lasse Jürgensen mussten die Flensburg Baltics am Samstag beim Spitzenreiter der Verbandsliga, der dritten Vertretung der HSV Stealers antreten.

Bei idealen Wetterbedingungen trafen die beiden Teams am Langenhorst aufeinander. Für den HSV startete der ehemalige Nationalspieler Michael Wäller als Pitcher und machte sofort deutlich, auf was sich die Flensburger heute einzustellen hatten: Eine Reihe von

Off-Speed-Würfen machte den Baltics enorme Probleme und ließ sie so zunächst nicht punkten. Die Stealers präsentierten sich offensiv deutlich besser und scorten fleißig Inning für Inning. Frade schaffte auf dem Mound zwar auch fünf Strike-Outs, ließ aber einige Walks zu und konnte sich auch seiner Defensive nicht hundertprozentig sicher sein, die immer wieder einige unnötige Errors in ihr Spiel einstreute. Zwei Runs für Flensburg konnten zwar im Verlauf des Spiels durch Frade und Clausen noch verbucht werden, 17 waren es am Ende des vierten Innings aber für den HSV, was zugleich das vorzeitige Spielende durch 15-Run-Rule bedeutete.

Mit neuer Motivation ging es ins zweite Spiel des Doubleheaders, aber es zeigte sich dasselbe Bild wie im ersten Durchgang. Offensiv ging nicht viel (9 Hits in beiden Spielen), die Läufer auf Base konnten zu selten nach Hause gebracht werden. Mit Wäller kam man zwar mittlerweile etwas besser zurecht, Punkte sprangen dennoch nicht heraus. Demis Gonzàlez Miranda konnte den starken Hittern des HSV nur wenig entgegensetzen, so dass die Hamburger weiter davonziehen konnten. Für Wäller übernahm Gienke beim HSV und setzte das gute Pitching fort. Auch ein erneuter Wechsel auf dem Mound bei den Flensburgern rettete nichts mehr: Nach vier Innings wurde das Spiel beim Stand von 15:0 beendet.

Bei Flensburg zeigte in erster Linie Jascha Wilke eine gute Leistung, der Jürgensen als Catcher sehr gut vertreten konnte und offensiv mit einem Single und einem Double Akzente setzen konnte.

Letzte Aktualisierung ( 15.06.2009 )
 
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